Samstag, 5. September 2015

Frederiksborg Slot und ein Leuchturm

Unsere letzten zwei Urlaubstage in Dänemark führten uns wieder zu vertrauten Orten. Das
Schloss Frederiksborg besuchten wir im Sommer 2008 einige Male. Es ist so wunderschön, die Parkablage ist toll gestaltet, den See kann man umrunden und die Stadt Hillerod läd zum Bummeln ein. Die zwei Jungen hatten ihrer Fahrräder dabei und so kamen wir gut vorwärts. Zwischendurch aßen wir unser Picknick an einen der wunderschönen Springbrunnen und bewunderten und  in Form geschnittenen Bäume.
Der letzte Tage sollte uns in den Norden von Seeland führen. Wir wollten den Leuchtturm besuchen. Auch daran hatten wir wundervolle Erinnerungen. Die Frau an der Kasse unterhielt sich so nett mit uns und fand unsere Kinderschar toll. Das tut gut, mal Anerkennung zu bekommen und nette Worte zu hören. Wir erklommen den Leuchtturm und wurden mit einer schönen Aussicht belohnt. Danach führte uns ein kleiner Pfad entlang der Steilküste, kurze Zeit später kamen wir zu der bekannten Treppe, die uns hinab ans Meer führte. Da hielten wir es fast zwei Stunden aus, picknickten, stapelten Steintürme, erkletterten die Schiffsanlegestelle und spielten am Strand. Wie einfach Kinder in der Natur spielen können, ist immer wieder faszinierend. Danach wollten wir noch den Badeort Gilleleje besuchen. Ein großes Abschiedseis aßen wir und kauften frischen Fisch für unsere letzte warme Mahlzeit in Dänemark. Vorbei war die schöne Woche, wenn wir auch sehr wechselhaftes Wetter hatten, für die Besichtigungen war es ganz ok und wir hatten im Wetterbericht erspäht, dass in Schweden schönstes Sommerwetter vorhergesagt wurde. Wir freuten uns auf Sand an den Füßen und Salzwasser auf der Haut.


 












 


 




 
 
 

Freitag, 4. September 2015

Hallo September!

Im September werde ich...
 
 
 
...einen Elternabend halten.
...mir vom Taschenlampenkonzert erzählen lassen.
...den 1. Geburtstag des Minibruders feiern und dabei sentimental an seine Geburt und das Babyjahr zurückdenken.
...den 6. Geburtstag des großen Bruders feiern und realisieren, dass er nun wirklich schon ein Vorschulkind ist.
...einen Kindergeburtstag ausrichten.
...mir von der U6 berichten lassen.
...das Haus herbstlich dekorieren und den Herbstbeginn gemeinsam mit den Kindern beobachten.
...öfter Kerzen anzünden und Tee auf dem Sofa genießen. 

Besuch von vertrauten Orten und das Meer wiedersehen

Ich bin euch noch einige Urlaubsberichte schuldig. Nach unserem Urlaub war ich sehr schnell wieder im Alltag gefangen, die Arbeit fing an und ich hatte allerhand zu tun. Nun möchte ich mir kurz die Zeit nehmen, euch von den letzten Tagen in Kopenhagen zu berichten.
 
Wir haben die Wohnung meines Mannes besucht. In diesem Haus hat er ein Jahr gelebt und für die dänische Post gearbeitet. In diesem Haus haben wir einen wunderschönen Sommer 2008 verbracht. Ich war noch Studentin und besuchte gemeinsam mit meiner Tochter meinen Mann. Fast drei Monate waren wir hier.

Der Farumsee war damals ein tägliches Ausflugsziel. Sogar umrundet mit dem Fahrrad hatten wir den See. Damals war meine Tochter 4 Jahre alt, so alt wie der kleine Bruder. Schon Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Die Jungs fanden unsere Erzählungen aus der Vergangenheit sehr spannend, ich fand die Momente sehr bewegend.

Leider regnete es an diesem Tag. Dennoch fütterten wir, wie damals, zwei Enten.


Den Hafen von Rungsted haben wir besucht, die Meeressehnsucht war da und so begegneten wir der Ostsee.



Am Horizont sahen wir sogar Schweden und freuten uns auf unsere letzte Urlaubswoche in diesem schönen Land.



Die vielen Schiffe wurden bestaunt.

Blauer Himmel war zwischendurch erkennbar.

Am nächsten Tag ging es in das Freilichtmuseum, auch ein vertrauter Ort. An diesem Ort haben wir das erste mal unseren in Dänemark gekauften Kinderwagen benutzt. Die Tochter mit ihren vier Jahren wollte geschoben werden ;-) Die Fläche des Freilichtmuseums ist sehr, es war gut, dass wir auch dieses Mal eine Möglichkeit zum Ausruhen für die kleinen Kinder dabei hatten. Wie man sieht, war das Wetter auch hier sehr wechselhaft. Dennoch hatten wir immer Glück. Ganz am Anfang gab es einen kurzen Regenschauer und danach hielt des Wetter, bis wir wieder am Ausgang waren. Die Kinder fanden es sehr spannend zu sehen, wie die Menschen früher lebten. Vor allem die Infotafeln, auf denen stand, wer in dem Haus wohnte (Hausheer und Herrin, Kinder, Mägde, Knechte,...so und so viel Pferde, Kühe, Ziegen...) waren ein Anziehungspunkt.





Schuhe nachzeichnen und vergleichen.


Da es schon sehr herbstlich war, haben wir uns Chaitee gekauft und am Abend gemeinsam mit der Tochter genossen.
 
 

Mittwoch, 29. Juli 2015

Kopenhagen

Am Sonntag und am Montag waren wir in Kopenhagen. Sonntag war regen angesagt, so dass wir in das Nationalmuseum wollten. Da waren wir schon, als meine Tochter 4 Jahre alt war. Sie haben eine extra Kinderabteilung zum Spielen und der Eintritt ist kostenlos. Außerdem erstreckt sich auf drei Ebenen Exponate aus unserer Vergangenheit, angefangen bei den Ägyptern bis zum Mittelalter. Die Kinder fanden es leider nicht so interessant, im Kindermuseum spielten sie eine Weile, die Pyramiden und Mumien fanden sie noch ganz ok. So verließen wir um die Mittagszeit das Museum und schlenderten noch etwas herum.
 
Überall entdeckt man tolle Gebäude, Kirchen und Türme.
 







 
Viele Kanäle gibt es, auf denen Touristenboote fahren.
 
Hier spazieren wir zum Schloss Christiansburg.




 
Überall kann man große und kleine Schiffe bestaunen.

 
Als wir zum Ferienhaus fahren wollten, fuhren wir an einem Spielplatz vorbei, auf dem wir noch eine Pause einlegten. Es war ein Wasserspielplatz und die Kinder eine Menge Spaß, waren dann aber klitschnass.





 
Am Montag sollten ein paar Highlights ablaufen werden.
 
Die Wache am Schloss Amalienburg wurde bestaunt. Leider haben wir die Wachablösung verpasst.

 
Die Oper wurde fotografiert.
 
Und dann ging es am Wasser entlang. Wir hatten die Fahrradanhänger zum Buggy umgebaut, so konnten sich auch die großen Jungs mal ausruhen. Das Baby wollte im wachen Zustand eh lieber auf den Rücken. 



 
Die kleine Meerjungsfrau musste natürlich besichtigt werden.


 
Zum Schluss fuhren wir wieder zum Wasserspielplatz, bevor es nach Hause ging.