Sonntag, 7. Dezember 2014

Unser Wochenende

Wir hatten ein sehr schönes Wochenende mit vielen besinnlichen Momenten in der Weihnachtszeit. Wir genießen unsere Familienzeit in vollen Zügen, versuchen aber dennoch nicht zu viel zu unternehmen, sondern lieber zu Hause schöne Augenblicke zu genießen. Dennoch bleiben natürlich die ein oder anderen Weihnachtsveranstaltungen und Adventskaffeetrinken nicht aus. Darüber mehr in unserem Wochenende in Bildern.
 
 
Nikolausausbeute- Mein Mann hat dieses Jahr Nikolaus gespielt und es sehr gut gemeint mit den Kinder. Er hat wirklich jeden einzelnen Schuh gefüllt. Nun gut, was soll ich da noch gegen sagen?
 
 
Spazieren gehen ist Pflicht- meistens drehen wir vormittags und nachmittags unsere Runde in der Siedlung. Die großen Kinder sind oft mit dem Fahrrad unterwegs und wir laufen. Unser Baby ist dabei im Tuch oder im Kinderwagen zu finden.
 

 
Am Samstag Nachmittag war Nikolausfest in der ehemaligen Grundschule von der Großtochter. Die Jungs wollten eigentlich die ganze Zeit am liebsten im Eisenbahnzimmer bleiben. (Die Pullover gab es von Mama zum Nikolaustag :-) Ich hab bis um 23 Uhr am Abend davor genäht. Die Jungs haben sich sehr gefreut und ich mich um so mehr.)

 
Die kleine Eisenbahnanlage.

 
Zwischendurch war doch die Hüpfburg toll. Ich persönlich fand das Nikloausfest zu sehr "Bespaßung" der Kinder. Der Weihnachtsgedanke trat in den Hintergrund, Hauptsache die Kinder waren animiert und beschäftig. Das fand ich sehr schade.

 
Spieleabend.

 
Mama werkelt in die Küche.

Der Lebkuchenteig musste endlich verarbeitet werden.

 
Erste Geschenke wurden hergestellt.

 
Fensterschmuck gebastelt.

 
Kleider genäht.


 
Am Sonntag besuchten wir meine Eltern. Erzählten, aßen, schauten einen Film, spielten Fange und Verstecke im Garten.


 
Kuschelten mit Oma.

 
Zündeten die zweite Kerze am Adventskranz an.

 
Nachdem wir wieder zu hause waren, badeten die Kinder und verschwanden dann bald ins Bett. Auch der Minibruder geht abends mit ins Bett und schläft da meist bis mindestens 22.30 Uhr. Welch Luxus für uns Eltern, so haben wir abends Zeit für uns.

 
Nun geht's auf in die zweite Dezemberwoche. Einige Termine liegen vor uns, Zahnarztbesuche, Oma- Opa- Nachmittage im Kindergarten, Auftritte der Großtochter.
 
 
 

7 Tage- 7 Bilder

 
Schlafgemach

 
Pause zwischendurch

 
Ikeabesuch- Weihnachtseinkäufe

 
Weihnachtskleidvorbereitungen

 
Nikolausvorbereitungen
 
 
Spielebesuch

 
Abendbrot

Biokiste

Verwertung der letzten Biokiste: Mangoldquiche

Unsere neue Biokiste:

ein Bund Radischen, ein Weißkohl, Champions, Salat, Staudensellerie, Möhren, Fenchel, Birnen, Äpfel, Clementinen, Bananen und ein Stück Käse

Freitag, 5. Dezember 2014

Viel hilft viel?- Der Abend vor dem Nikolaustag

Ratet mal, wie viel Kinder wir haben!


Man beachte:
1. Die ganz linken sind für unser Baby geputzt und hingestellt vom kleinen Bruder.
2. Die Schuhe der Großtochter fehlen. Sie hat es gerade nicht leicht mit uns und verweigerte das Putzen. Kann mir mal jemand sagen, wie man am besten mit Kindern über 10 Jahren umgeht. Egal was wir im Moment sagen, es ist falsch und sie ist verärgert.

Ich freu mich schon, heute Nacht Nikolaus zu spielen und noch mehr freue ich mich auf die Kinderaugen morgen früh. Wie sagte der große Bruder vor dem Aufmachen des ersten Kalendertürchens?: Mama wenn du ein Foto machen möchtest, musst du jetzt runter kommen :-)



Unser Baby ist drei Monate alt!

Heute vor drei Monaten erblickte unser Baby das Licht der Welt in einer friedlichen Hausalleingeburt. Es war ein stärkender Moment, vor allem für mich, aber auch für uns als Eltern. So ein Erlebnis schweißt zu tiefst zusammen. Ich bin unendlich dankbar und demütig, solch eine tolle, einfache Geburt gehabt zu haben. Geburt in Selbstbestimmung, ohne jegliche Einflüsse von außen, ganz bei mir und meinem Kind.

Ich möchte euch teilhaben lassen an diesem einzigartigen Erlebnis und wünsch euch viel Freude mit meinem Geburtsbericht:


Schon einige Tage vorher hatte ich abends Wehen, teilweise auch in regelmäßigen Abständen. Doch sie wurden nicht intensiver, so dass ich immer ins Bett ging und auch schlafen konnte. Vier Tage vor der Geburt wurde ich nachts wach und stand auf, doch nach zwei Stunden ging ich wieder ins Bett, da nichts vorwärts ging und ich sehr gefrustet war, dass ich nicht ausreichend Schlaf bekam.
Am 4.9. war ich vormittags im Ikea, als ich Mittags nach Hause kam, hatte ich den Schleimpfropf am Toipapier. Das hatte ich ja noch nie, eine neue Erfahrung und die Vorfreude stieg, dass bald unser Baby zu uns kommt. Am Abend hatte ich Wehen, wie immer, aber sie wurden nicht doller, so dass ich gegen 23 Uhr ins Bett ging. Gegen halt drei wachte ich auch und hatte immer mal wieder ein Ziehen im Bauch, der Blick aufs Handy verriet, dass die Wehen aller 7 bis 10 Minuten kamen. Nach einer halben Stunde war es unbequem im Bett, so dass ich nach unten ins Wohnzimmer ging. Da legte ich mich aufs Sofa und wartet auf die Wehen, die auch relativ regelmäßig kamen. Zwischendurch Klogänge, Versuche, den Muttermund zu fühlen und dennoch absolute Ruhe. Nachts gebären ist toll, die Welt scheint still zu stehen. Nach einer Weile waren dann die Wehen im Liegen auf dem Sofa immer unangenehmer, so dass ich den Ball ausprobierte, mich drauf setzte oder drüber lehnte. Auch die Sofalehne war angenehm und so begann ich die Wehen zu veratmen. Zwischendurch zündete ich Kerzen an. Gegen 4.15 Uhr weckte ich meinen Mann, indem ich ihn auf dem Handy anklingelte. Die Treppen hoch ins Schlafzimmer wollte ich nicht mehr steigen. Er war diesmal auch gleich wach und kam herunter. Ich berichtet ihm vom "Fortschritt", teilte ihm aber meine Unsicherheit mit, dass ich nicht weiß, ob es wirklich Geburt ist. Auch die Sorge, dass er am Morgen arbeiten muss, kam immer wieder hoch, ich konnt absolut nicht einschätzen, wie weit ich schon bin. So langsam begann ich auch zu tönen und mein Mann fing an, den Geburtspool aufzubauen und alles vorzubereiten. Er wusste gleich, dass es nicht mehr lang dauern wird und nahm die Lage ernster als ich. Erst war ich dagegen, den Pool einzulassen, zwei Wehen später wollt ich doch langsam ins Wasser. Kurz nach 5 Uhr war der Pool fast voll und ich konnt endlich hinein, es war sehr angenehm und wurde dennoch gleich intensiver. Ich musste lauter tönen, um mit den Wehen zurecht zu kommen, Fluchte auch einige Male (Übergangsphase! ;-) ), und musste schon langsam mitdrücken. Mein Mann wuselte die ganze Zeit um mich herum und brachte noch zwei Eimer mit warmen Wasser. Nun bemerkte auch ich, dass JETZT unser Baby kommt und ich kräftig mitdrücken und tönen musste. Mist, die große Tochter wollte doch dabei sein. So schickte ich meinen Mann 5.20 Uhr meine Tochter wecken. Sie schaute wohl kurz rein, ihr war es aber zu laut, so dass sie sich im Treppenhaus auf die Treppe setzte und wartete. Zu lang musste sie nicht warten denn bereits 5.24 Uhr erblickte uns Baby das Licht der Welt und schwamm ins Wasser. Ich presste den Kopf raus und der Körper flutschte gleich hinterher. So schwamm es im Wasser und ich war überwältigt und überrumpelt von der Schnelligkeit der Geburt. Ich ließ es einige Zeit schwimmen und nahm ihn dann heraus. Ja ich fühlte, es war ein Junge. Mein dritte Sohn! Meine Tochter war daweil zu uns gekommen. Sie war erst etwas enttäuscht, dass es wieder ein kleiner Bruder ist. Zum Glück hat sich dieses Gefühl gelegt und sie ist genauso verliebt in ihren Bruder, wie der Rest der Familie. So saßen wir noch eine Weile im Wasser, mein Mann fragte gleich, ob er die Hebamme rufen soll. Ich meinte nur, er soll mal ruhig machen, es ist doch alles gut gegangen und so können wir sie ruhig noch etwas schlafen lassen. Ich zog aufs Sofa um und gebar ca. 30 Minuten später die Platzenta in der Hocke in eine Schüssel hinein. Mein Mann schnitt später die Nabelschnur durch, wir ließen sie aber ziemlich lang dran am Kind. 6.15 Uhr kamen dann die großen Brüder. Mein größter Sohn war sehr zögerlich, hielt erst Abstand von uns und schaute nur von weiten. Der kleiner Sohn kam gleich zu uns und freute sich und kuschelte mit mir und dem Baby. Mein Mann brachte den kleinen großen Sohn später in Kindergarten, nachdem er 7.15 Uhr die Hebamme informiert hatte. Diese kam dann gegen 7.45 Uhr. Baby, Plazenta und auch ich haben ihren TÜV bestanden, so dass sie gegen halb zehn wieder verschwand und wir in die Babyflitterwochen starten konnten. Abends kam sie uns noch einmal besuchen zur U1. 2870g und 48cm und 34 cm Kopfumfang ergaben die Messeinheiten. 
Mein Baby war fast eine Woche nackig, wir kuschelten ganz viel und stillten wie die Weltmeister. Der Stillstart war dieses mal schwierig, meine Brustwarzen waren ca. 3 Wochen sehr empfindlich und es tat höllisch weh beim ansaugen. Einen Namen hatte wir auch erst nach einer Woche, dafür passt dieser jetzt umso besser zum Baby :-) :wolke: Den ersten Monat hatte mein Mann Elternzeit, so dass ich mich erholen konnte und meine Zeit mit Baby auskostete. Es war eine sehr intensive, schöne Zeit.

Fazit: Es war wieder mal eine sehr schnelle Geburt. Eh ich verstehe, dass es wirklich Geburt ist, ist die Geburt auch schon wieder vorbei. Dennoch bin ich unendlich dankbar und glücklich, dass ich wieder so eine schöne, selbstbestimmte Geburt haben durfte und mein Mann mich so ruhig und selbstverständlich begleitet hat. 

Dienstag, 2. Dezember 2014

Weihnachtskalender

Unsere Kinder haben dieses Jahr einen Spielzeugkalender bekommen. Man kann jetzt darüber diskutieren, ob das sein muss. Aber darauf möchte ich jetzt nicht eingehen. Es war der Wunsch der Kinder und ich habe ihn erfüllt und strahlende Kinderaugen gesehen.



Mein persönlicher "Kalenderwunsch" ist jeden Tag intensive Zeit mit meinen Kinder zu haben, gemeinsam am Tisch zu sitzen, Kerzen anzuzünden und eine Geschichte zu lesen. Dafür habe ich drei Bücher besorgt. Eins mit kleine, kurze Geschichten vor allen für die Jungs, eine Mädchengeschichte für meine Tochter und noch ein ausgeliehenes Buch aus der Bibliothek für alle die Lust haben, noch weiter zuzuhören. Auch ein Weihnachtslied möchte ich mit meiner Familie jeden Tag singen und nebenbei einen leckeren Weihnachtstee genießen. Ich bin gespannt, ob es sich umsetzen lässt und freu mich auf diese Momente mit meiner Familie. Ich hoffe, meine Kinder bewahren sie sich im Herzen.




Montag, 1. Dezember 2014

Dezember

Im Dezember werde ich...

...Exklusivzeit mit dem Herzmann verbringen.
...bei der Weihnachtsfeier die Kollegen wiedertreffen.
...Nikolaus spielen.
...unseren Lieblingsweihnachtsmarkt besuchen.
...Weihnachtspäcken und Karten verschicken.
...Plätzchen backen.
...ein Weihnachtskleid für mich nähen.
...hoffentlich ganz oft strahlende Kinderaugen sehen.
...ein Weihnachtsfest mit ganz vielen Familienmitgliedern feiern.
...das Jahr 2014 verabschieden.



Ich wünsch euch eine wundervolle Adventszeit.